Blasrohrschießen

Das Blasrohrschießen ist ein attraktiver Sport und macht viel Spaß!  Oma, Opa, Vater, Mutter, Kind, Menschen mit und ohne Handicap – alle können sich gemeinsam im fairen Blasrohr-Match vergnügen. Wer eine Kerze ausblasen oder einen Kern spucken kann, erfüllt schon die Grundvoraussetzungen.

Neben jeder Menge Spaß hat das Blasrohrschießen noch weitere positive Aspekte zu bieten. Es steigert zum einen die Konzentrationsfähigkeit und vergrößert zum anderen das Lungenvolumen.

Das Blasrohr

Die Länge des Blasrohrs wird durch den wirksamen Weg des Pfeils im Rohr (pfeilführende Länge) definiert:

Visierung  und Wasserwaage sind nicht erlaubt. Hierbei sind das Material, Gewicht und Kaliber freigestellt. Verbreitete Kaliber sind 10 mm und 16 mm, für die es fertige Pfeile zu kaufen gibt.

Sicherheitsregeln

In Anlehnung an den Bogensport gelten folgende Signale:

Versicherung

Im Rahmen der Verbandshaftpflicht und -unfallversicherung sind alle Mitglieder des BLSV und Teilnehmer an Blasrohr-Schnupperschießen versichert:
Haftpflichtversicherung (je Schadensereignis) 10.000.000 Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Inklusion

Auch für Personen mit Handicap ist das Blasrohrschießen bestens geeignet. Besonders Rollstuhlfahrer können durch das tiefe Ein- und schnelle Ausatmen die Lungenfunktion deutlich verbessern.

Turniere

Das Standardziel beträgt beim Scheibenturnier im Durchmesser 18 cm und ist in 3 konzentrische Ringe eingeteilt.

Pro Runde (5 Schuss) wird je 1 Pfeil auf 5 nebeneinander angeordnete Standardziele geschossen.
Ein Satz besteht aus 6 Runden (30 Schuss).
Ein Wettkampf (Match) besteht aus 3 Sätzen (90 Schuss).

Es gibt die Ziel-Distanzen

Bei den Blasrohr-3D-Meisterschaften werden tierähnliche Kunststoffnachbildungen in unterschiedlichen Größen als Ziele verwendet. Die Ziele stehen je nach Größe in einer Entfernung von 3 bis 30 Metern.

Regelwerk

Das komplette Regelwerk zum Blasrohrschießen als PDF zum Download